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Ethylenvinylacetat Copolymere (EVA)

Ethylenvinylacetat Copolymere

Ethylenvinylacetat Copolymere (kurz: EVA) sind Copolymere, die aus Ethylen und Vinylacetat hergestellt werden. Sie sind je nach Zusammensetzung in ihren Eigenschaften variabel. Sie dienen einerseits der Eigenschaftsverbesserung von Kunststoff-Folien. Dazu gehört insbesondere die Erhöhung der Bruchdehnung. TER Chemicals bietet Ethylenvinylacetat andererseits hauptsächlich zur Herstellung von Schmelzklebstoffen an. Diese finden unter anderem bei der Faserbindung in Textilien oder bei der Buchbindung Verwendung.

Ethylenvinylacetat Copolymere (EVA) sind Copolymere, die aus Ethylen und Vinylacetat polymerisiert werden. Sie sind sowohl als Granulat, als wässrige Dispersion sowie als Folienmaterial erhältlich. EVA-Kunststoff ist thermoplastisch und lichtdurchlässig. Durch Veränderung des Anteils an copolymerisiertem Vinylacetat lässt sich ein breites Spektrum an Eigenschaften und Anwendungsbereichen erschließen. Zu den charakteristischen Eigenschaften von Ethylenvinylacetat Copolymeren zählen die hohe Wärme-, Spannungsriss- und Alterungsbeständigkeit. Selbst bei niedrigen Temperaturen schrumpft der Werkstoff besonders stark. Diese Eigenschaft begünstigt beispielsweise das luftdichte Aufbewahren von Lebensmitteln in Folien aus EVA. Bei hohem Vinylacetat-Anteil tritt eine kautschukähnliche Flexibilität auf. Gleichzeitig sinkt seine Festigkeit und Chemikalienbeständigkeit. Bei 100 % Vinylacetat (VA) ist von Polyvinylacetat die Rede. Aufgrund der Bedeutung des Anteils an Vinylacetat spielt die Bestimmung diese Anteils in der chemischen Analytik von EVA eine wichtige Rolle. Zu diesem Zweck verfügt die Chemie über diverse Verfahren zur Messung des VA-Anteils. Die Weiterverarbeitung von Ethylenvinylacetat Copolymeren in der Industrie erfolgt über Spritzguss- oder Formpressverfahren.

Chemisch gesehen werden bei der Herstellung von Ethylenvinylacetat Ethylen und Vinylacetat zu variierenden Anteilen polymerisiert. Das Verfahren enstpricht damit dem zur Herstellung von Polyethylen (PE-LD). Die entstehenden Kettenmoleküle weisen starke Verzweigungen auf. Ethylenvinylacetat wird je nach Vinylacetat-Anteil in verschiedene Klassen unterteilt, die in verschiedenen Bereichen der Industrie Verwendung finden.

Anwendungsgebiete

TER Chemicals bietet Ethylenvinylacetat Copolymere zur Herstellung von technischen Gummiprodukten, Klebstoffen und Dichtungsmassen an. Weitere Kernanwendungen sind die Verwendung in Kunststoff-Masterbatches, Kabelverbindungen und die Dichtungskomponente in Folien.

Schmelzklebestoffe spielen beispielsweise bei der Fasereinbindung in Teppichen oder Nadelvliesstoffen eine wichtige Rolle. Auch bei der Klebebindung von Büchern sind sie unentbehrlich. Ethylenvinylacetat ist bei den hier verwendeten Schmelzklebestoffen ein bedeutender Inhaltsstoff. Ethylenvinylacetate in der Produktion von Schmelzklebestoffen enthalten zwischen 18 und 28 % Vinylacetat. Die Herstellung von Ethylenvinylacetat (EVA) wird beim Vinylacetat-Anteil der Mischung variiert. Seine Verwendung unterscheidet sich entsprechend in diesem Anteil und ist daher sehr vielseitig.

Aufgrund seiner Fähigkeit auch bei geringen Temperaturen stark zu schrumpfen, wird EVA oft zur Verpackung von frischen Lebensmitteln wie Gemüse und Fleisch verwendet. Es ist deshalb in Folienform in fast jedem Haushalt zu finden. Aus EVA gewonnene Folien sind lichtdurchlässig und zur Verwendung mit Lebensmitteln zugelassen. Darüber hinaus zählt der Einsatz von Ethylenvinylacetat in Kunststoffmasterbatchen, Kabelcompounds und Siegelfolien zu den Kerngebieten. Aber auch Kautschuke können mit EVA besondere Eingeschaften erhalten. Dies ist bei einem Vinylacetat-Anteil zwischen 30 und 90 % der Fall. Dabei entsteht ein thermoplastisches Elastomer, das Kautschuk ähnelt. Ein typisches Einsatzgebiet für eine derart gestaltete EVA-Mischung ist die Produktion von Schuhsohlen. Sie erfordert gleichzeitig Bruchfestigkeit und Elastizität – Eigenschaften, mit denen Ethylenvinylacetat das Endprodukt ausstattet.

Handelsnamen

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