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Wachse

Montanwachs

Montanwachs - fossiles Pflanzenwachs

Bei Montanwachs handelt es sich um ein natürliches Wachs, welches aus bituminöser Braunkohle extrahiert und weiter modifiziert werden kann. Schon im Tertiär, vor etwa 12 bis 65 Millionen Jahren schützte es die Blätter der Pflanzen vor UV-Strahlung und bewies damit seine unverzichtbare Bedeutung in der Welt.

Heute sind die Anwendungsbereiche des Wachses besonders vielseitig und die multifunktionalen Additive erfüllen in verschiedenen Branchen zahlreiche Funktionen.

Gebleichte Montanwachse gehören zu den vielfältigsten Wachsen, die es weltweit gibt.

Eigenschaften von Montanwachs

Montanwachse sind fossile Pflanzenwachse, die durch Extraktion mit Benzol oder einem Gemisch aus Benzol und Alkohol aus bitumenreicher Braunkohle (Schweelkohle) gewonnen werden. Das rohe Material ist wachsartig, aber hart und weist eine schwarzbraune Färbung auf. Bei Färbung kann es sich jedoch bis auf die Farbe Weiß bleichen lassen, wird dadurch jedoch weicher.

Das gereinigte Wachs ist nahezu farblos und nicht wasserlöslich. Allerdings lässt es sich in Fettlösemitteln sowie teilweise in Alkohol lösen. Montanwachs schmilzt bei etwa 80 bis 90 Grad Celsius und weist damit einen hohen Schmelzpunkt auf.

Zusammenstellung von Montanwachs

Da die Herstellung von Montanwachs im Rahmen der Braunkohlegewinnung erfolgt, wird der Rohstoff in Braunkohlelagerstätten, wie dem Tagebau in Amsdorf gewonnen. Durch das Mahlen der Rohkohle und die Bearbeitung mit heißen Lösemitteln, wie Toluol oder Benzol wird das Montanwachs aus der Braunkohle herausgelöst. 

Aufgrund seiner Zusammensetzung zählt das Montanwachs zu den echten Wachsen. Das Wachs besteht aus einem Gemisch langkettiger Carbonsäureestern, wie der Montansäure-Ester. 

Es enthält außerdem Anteile von Asphalt und Harz sowie von Montanalkohol und Spuren verschiedener Mineralstoffe.

Durch Destillation und Bleichen mit Salpetersäure oder Chromsäure kann es veredelt werden. Auch eine partielle Veresterung oder Verseifung ist möglich. So kann Montanwachs für zahlreiche Anwendungsgebiete modifiziert und verwendet werden. Dies macht es zu einem universellen Bestandteil in Unternehmen jeder Art - und dass, obwohl es noch vor einigen Jahren hieß, dass die Verfügbarkeit des natürlichen Wachses eingeschränkt sei. Durch die Funde neuer Lagerstätten und effizientere Herstellungsverfahren ist die Verfügbarkeit von Montanwachs jedoch auf mehr als 100 Jahre gestiegen. 

Anwendungsgebiete

Montanwachs als Grundstoff von Schuhcreme

So wird das fossile Pflanzenwachs beispielsweise in der Herstellung von Schuhcreme angewendet. Durch den wachsartigen Zustand, den hohen Schmelzpunkt und der idealen Polierbarkeit ist Montanwachs das perfekte Glanzmittel für Schuhe.

Außerdem sorgt es für den Abstoß von Wasser und ist damit für seine Imprägnier- und Schutzwirkung bekannt. Der entstandene Schutzfilm ist entscheidend für die pflegende Wirkung der Schuhe. So haftet Montanwachs gut und dauerhaft am Leder und schützt es vor Schäden sowie der Auswaschung von Fetten und Gerbstoffen.

Aus ebendiesen Gründen wird Montanwachs auch als Politur in der Autopflege sowie als Bohnerwachs beim Putzen verwendet. 

Montanwachs - Gleitmittel für die Kunststoffherstellung

In der Kunststoffindustrie findet Montanwachs als Schmierstoff seine Anwendung, welcher der Minderung von Reibung dienen soll. Dabei fungiert Montanwachs als äußeres und inneres Gleitmittel. So reduziert es einerseits die Reibung von Polymerpartikeln untereinander, was wiederum das Fließverhalten der Polymere positiv beeinflusst. 

Andererseits wirken Montanwachse in der Kunststoffherstellung auch als Trennmittel an der begrenzenden Fläche zwischen Polymer und Werkzeug. Dank seiner speziellen Eigenschaften ist Montanwachs schon seit vielen Jahrzehnten ein Hochleistungsadditiv, auf welches in der Industrie nicht mehr verzichtet werden kann.

Handelsnamen

CERIDUST, DICERA, LICOLUB, LICOMONT, LICOWAX, WARADUR XE

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